Bin ich ein Jaguar oder ein browner Leopard?

Diese Frage stellte mir Markus, bevor wir am Freitag nach Jacksonville fuhren.

Doch erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich solange nichts von mir hören lassen habe. Ich musste mich erstmal erholen von der langen Fahrt am Freitag.

Markus wollte seinen Eltern das Feeling eines Football-Spieles vermitteln und dafür sind wir 5,5 Stunden quer durch Florida gefahren um uns ein Spiel seiner Mannschaft (den Cleveland Browns) gegen die Jaguars aus Jacksonville anzuschauen.

Übrigens mal wieder auf einer dieser Hurricane-Routen, diesmal mit einem anderen Verkehrsschild, für das man noch nicht einmal lesen können muss.

Das Parkverbot auf der Autobahn ist wohl auch selbsterklärend.

Natürlich haben wir uns auch Jacksonville angeschaut, 2020 die flächenmäßig größte Stadt der Vereinigten Staaten, auch hier neue Wolkenkratzer neben alten Kirchen. Und natürlich ist die Navy immer dabei.

Am Anfang sah es nicht gut aus für Markus seine Mannschaft, aber zum Ende des ersten Viertels konnten sie das Spiel drehen und schließlich verdient mit 23 zu 14 gewinnen. Ich bin und bleibe also ein Leopard.

So ein Spiel ist schon ein Erlebnis. Die Fans kommen schon Stunden vor dem Spiel, dann wird im Stadion die Nationalhymne gesungen, die amerikanische Flagge präsentiert und bei diesem Spiel gab es auch noch Feuerwerk vor dem Spiel.

Wobei, an dieses Spiel mit den vielen Pausen (schließlich muss im Fernsehen ja Werbung ausgestrahlt werden) muss man sich erstmal gewöhnen.

Die nächsten beiden Tage mussten wir regenerieren, schließlich waren wir erst gegen 4 Uhr morgens wieder zu Hause.

Aber da habe ich Frank natürlich losgeschickt um im Garten die Flora und Fauna mit der Kamera zu dokumentieren.

Weißer Ibis
Makrele
Grüner Leguan

Liebe Grüße,

Leo